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Wir in der Krise

Nun gehen wir allmählich schon in den vierten Monat des Lockdowns und wenn auch überall schon hübsch gelockert wird, werden wir wohl noch eine ganze Weile warten müssen bis es für uns weiter geht. Der 31. August ist so etwas wie ein magisches Datum, denn ab dann könnte es mit unseren Märkten und Messen wieder losgehen. Unser Online-Geschäft geht eher mässig, da hat sich nicht viel geändert. Und so tun wir das, was viele tun: Wir kümmern uns darum, dass unsere Kinder ihre Schule irgendwie auf die Reihe bekommen, verschönern Haus und Garten und versuchen optimistisch zu bleiben. Klar ist, dass wir niemals einfach an dem Punkt wieder ansetzen können, an dem wir vor über drei Monaten aufgehört haben. Die Welt dreht sich weiter, aber vor allem jeder einzelne Mensch lebt und entwickelt sich weiter. Wie wir aus dieser Krise wieder hinauskommen liegt bei jeder und jedem selbst. Was sich ändert ist die Gewissheit, das Planen des Morgen. Wir lernen gerade, mit vielen Unwägbarkeiten zu leben, uns an Gegebenheiten anzupassen, die morgen auch schon wieder andere sein können. Vielleicht müssen wir uns von manchen Gewohnheiten (nur auf Zeit?) ja auch trennen. Vielleicht steigert das ja unsere Neugier, unsere Flexibilität, die Akzeptanz für neue Bahnen, neue Wege. Nur die Angst sollten wir nie regieren lassen.

Wir freuen uns darauf, euch wieder zu sehen. Die Möglichkeiten im zweiten Halbjahr 2020 werden beschränkt sein. Wir haben bisher nur drei Zusagen für Märkte, andere Veranstalter vertrösten einen noch (Geduld), manche liebäugeln schon jetzt mit einer Absage ihres Marktes. Und so wird das Wiedersehen womöglich doch länger dauern. Aber wir werden gestärkt aus dieser Zeit hervorgehen und schön wäre es doch, wenn wir solidarischer, empathischer, neugieriger und freundlicher wären. Warum nicht?

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